Vulkan
Weimar zwischen Glanz und Gosse

Nach der erfolgreichen Produktion „Gier“, dem ersten Teil unserer Weimar-Trilogie, schildern wir nun im zweiten Teil die Jahre 1924-1929, die sogenannten Goldenen Zwanziger unserer ersten Deutschen Republik, die nicht für alle golden waren. Unglaublichen Erfolgen in Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft standen enorme soziale Spannungen, Verelendung und gesellschaftliche Zersplitterung gegenüber.
Um die Wirrnisse dieser Zeit nacherlebbar zu machen, verweben wir die Handlungsstränge unserer fiktiven Protagonisten mit realen historischen Persönlichkeiten und Geschehnissen.
Mit: Oliver Hermann, Angelina Kamp, Mignon Remé, Erik Schäffler, Markus Voigt
Regie: Erik Schäffler, Text: Erik Schäffler & Ensemble, Musik: Markus Voigt, Bühne & Projektion: Oliver Hermann, Kostüm: Frauke Volkmann, Illustration: Andreas Karmers, Fotografie: Alexandra Calvert, Grafik: Boris Porr
Für das Anfertigen von Ausstattungsteilen danken wir Peter Wiemker
Der Trailer
Unsere Geschichte
Martha Knies hat der KPD endgültig abgeschworen und tritt für die Forderungen der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“ ein, geleitet von der Hamburgerin Lida Gustava Heymann. Martha gerät in direkten Konflikt mit Außenminister Gustav Stresemann; zwischen den beiden entwickelt sich dann aber eine gefährliche amour fou.
Lucy Lewin entdeckt für sich die neue Fotokamera Leica, die 1925 erstmals spontane, ungestellte Schnappschüsse ermöglichte und zur Entwicklung des neuartigen Fotojournalismus und der Klatschpresse führte.
Der Entertainer Karlo Rettmann entdeckt für das berühmte Ballhaus „Alkazar“ auf der Reeperbahn den damals völlig neuartigen „Jazz“ und leistet ansonsten der Hamburger Unterwelt beste Dienste und damit ungewollt auch der „Schwarzen Reichswehr“, einer in den Versailler Verträgen verbotenen, aber von der deutschen Regierung geduldeten Geheimorganisation.
Rudolf Knies, Marthas untergetauchter Ehemann, entschiedener Gegner des Parlamentarismus, wartet auf seine Stunde und beschließt – genauso wie ein gewisser Adolf Hitler, der vorzeitig aus der Haft entlassen wird – die Demokratie mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen.
Und Bauingenieur Schätzing, beschäftigt mit dem Abriss der Hamburger Gängeviertel, tritt für seine Geliebte Lucy gegen Antisemitismus ein und kommt über einen Giftgasunfall in Wilhelmsburg im Jahre 1928 einem ungeheuren Skandal auf die Spur, dessen Folgen noch bis heute nachwirken.
VULKAN erzählt von uns Menschen in widersprüchlichen Zeiten und von der Zerbrechlichkeit der Freiheit in der Weimarer Republik der späten 20er Jahre. Und lässt uns spüren, wie Menschen in Zeiten rasender Veränderung träumen, hoffen und handeln.
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Besucher:innen und Presse sind begeistert
Wie im ersten Teil der Weimar-Trilogie erweckt die freie Gruppe um Regisseur und Schauspieler Erik Schäffler reale und fiktive Personen der vermeintlichen `Goldenen Zwanziger‘ zwischen 1925 und 1929 zum Leben. Im Zentrum des politischen Geschehens steht Gustav Stresemann, 1923 kurzzeitiger Reichskanzler, danach bis zu seinem Tod Außenminister.
Der Trip führt ins Hamburg der „Goldene 20er Jahre“. Doch wirklich golden waren die nicht. Es gab heftige soziale Spannungen. Die junge Demokratie war instabil, nationalistische Strömungen waren im Aufwind. Die Inszenierung arbeitet mit geschickten Montagen, wenn erfundene Figuren auf historische Persönlichkeiten treffen. Diese theatrale Geschichtsstunde – ebenso unterhaltsam, wie lehrreich – macht Lust auf mehr.
Die Stücke von euch sind das beste politische Theater, das ich je gesehen habe.
Das KreativTeam
Schauspieler, Autor, Sprecher

Schauspielerin, Regisseurin

Schauspieler, Autor, Regisseur

Schauspielerin, Sprecherin

Schauspieler, Komponist, Autor

Schauspielerin, Sprecherin

Schauspieler, Autor, Veranstaltungsmanager

Kostümbildnerin

Grafiker

Fotografin

Maler, Zeichner, Regisseur

Schauspieler, Fotograf, Webdesigner











