Das Stück ist eine schillernde und tiefgründige Collage aus Spielszenen und Musik über die Anfangsjahre der Weimarer Republik zwischen Hungersnot, Elend, Kriegsgewinnlern und der Gier, die Freiheit der Demokratie nach Jahrzehnten der preußischen Obrigkeitsstaates mit all seinen Gängelungen in vollen Zügen auszuleben. ‚Gier‘ berührte durch das intensive Spiel der Schauspieler und traf mit dem Satz ‚Demokratie ist harte, zähe Arbeit‘ ins Schwarze.