Referenzen & Rückmeldungen
Presse
Ein beeindruckender theatraler Beitrag zur aktuellen Diskussion um den militärischen Beitrag Deutschlands, der immer mehr eingefordert wird. Die hochkarätige Darstellertruppe sorgt in jedem Moment für gespannte Aufmerksamkeit und viel Gesprächsstoff nach der Aufführung.
Hamburg Theater
Ein beeindruckendes Theatererlebnis. Ein hochaktuelles und außergewöhnliches Stück an einem ungewöhnlichen Ort.
Hamburger Abendblatt
Eine Geschichtsstunde der Extraklasse: Live, in Farbe, mit Musik und Originalzitaten und -bildern aus einer turbulenten Zeit. Eine ebenso lebendige, wie packende Leistung bringt das Ensemble auf die Bühne.
Cuxhavener Nachrichten
Mignon Remé, Oliver Hermann, Markus Voigt, Michael Bideller (in acht Rollen von Ludendorff über von Melle bis Ebert!) und Erik Schäffler gelingt, was leicht misslingen kann: Geschichte im Zeitraffer atmosphärisch berührend mit Sinn für Komik im blutigen Ernst auf die Bühne zu bringen.
Theatermagazin GODOT
Packend: Die Revolution als Theaterstück. Einen historischen Zeitabschnitt in ein dramaturgisches Konzept zu gießen ist eine Herausforderung. Wie es gelingen kann, dokumentiert die mit langem Beifall bedachte Urau]ührung „Revolution!?“ vom Axensprung Theater. Die Gruppe zeigt fortan ein Schauspiel, das die politischen Umbrüche in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg dokumentiert.
Hamburger Abendblatt
Die Gefangenen der JVA Münster erschienen an diesem Nachmittag zur Aufführung und zeigten Interesse an der politisch-historischen Inszenierung. Sie konnten sich durch die berührenden Bühnenszenen, Texte und die vielschichtige Dramaturgie gut in die damalige Zeit hineinversetzen und erhielten so ein gutes Verständnis über den Beginn der Weimarer Republik. Besonders erwähnenswert ist das zielgruppengerechte Publikumsgespräch, welches im Anschluss der Aufführung stattgefunden hat und wodurch das gerade Erlebte mit Fragen und Diskussionen noch einmal verinnerlicht werden konnte.
[Knast]Kultur, Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen
Das Stück ist eine schillernde und tiefgründige Collage aus Spielszenen und Musik über die Anfangsjahre der Weimarer Republik zwischen Hungersnot, Elend, Kriegsgewinnlern und der Gier, die Freiheit der Demokratie nach Jahrzehnten der preußischen Obrigkeitsstaates mit all seinen Gängelungen in vollen Zügen auszuleben. ‚Gier‘ berührte durch das intensive Spiel der Schauspieler und traf mit dem Satz ‚Demokratie ist harte, zähe Arbeit‘ ins Schwarze.
Badische Neue Nachrichten
Seit fünf Jahren begeistert das Hamburger Ensemble mit einem neuen Genre: Historische Fakten rahmen eine Erzählung ein, in der berührende Einzelschicksale die Vergangenheit lebendig werden lassen. ‚Die Welt liegt in Schutt und Asche‘ – konstatieren Überlebende 1919 nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. ‚Gier‘ Weimar, die erhitzte Republik‘ fängt das Gefühl jener Zeit beängstigend gut ein.
Hamburger Morgenpost
Aktueller denn je zeigt das Schauspiel von Oliver Hermann und Markus Voigt ein packendes Panorama des ringenden Kampfes für Freiheit und Demokratie. Mit einer dichten Inszenierung gelang es, ein spannendes Stück Zeitgeschichte hautnah mitzuerleben. So wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer Zeugen der leidenschaftlichen Debatten in der Frankfurter Nationalversammlung, erlebten die sozialen Spannungen in Berlin und fieberten mit den badischen Revolutionären.
Westfälische Rundschau, Iserlohn
Ein großartiges Theaterstück sah ich gestern in Berlin, informativ und hochemotional, ‚Freiheit!1848‘ vom Hamburger Axensprung Theater. Die spannende Frage, wie wird die Inszenierung dieses hochkomplizierte Geschichtskapitel aufreißen? Zunächst: Alle theatralischen „Zutaten“ stimmten; ausdrucksstarkes Schauspiel, womit auch die stimmlichen Gesangsparts gemeint sind. Trotz zwangsläufiger Reduktion gelingt es dem Stück, dramaturgisch geschickt auf die entscheidenden 48/49er Ereignisse zugeschnitten, dieses Zeitkapitel klar und sachlich zu erhellen. Dazu tragen überdies historische Bilder und Grafiken bei, korrespondierend mit den Spielszenen, desgleichen aus der Szenerie herausgelöste Erzählersequenzen … Immer wieder schlüpfen die fünf Schauspieler:innen in andere Rollen. Dabei gelingt es ihnen, diesen Figuren charakteristischen Gestus einzuhauchen. Hohe darstellerische Kunst! Und so entstand ein interessanter, mitreißender Geschichtsexkurs, mit durchaus journalistischen Prägungen. Sehr zu empfehlen, auch für den Geschichtsunterricht an Schulen!
Peter Gütte, Dipl. Journalist, Kommentar auf Facebook
Der Trip führt ins Hamburg der „Goldene 20er Jahre“. Doch wirklich golden waren die nicht. Es gab heftige soziale Spannungen. Die junge Demokratie war instabil, nationalistische Strömungen waren im Aufwind. Die Inszenierung arbeitet mit geschickten Montagen, wenn erfundene Figuren auf historische Persönlichkeiten treffen. Diese theatrale Geschichtsstunde – ebenso unterhaltsam, wie lehrreich – macht Lust auf mehr.
NDR Hamburg Journal
Wie im ersten Teil der Weimar-Trilogie erweckt die freie Gruppe um Regisseur und Schauspieler Erik Schäffler reale und fiktive Personen der vermeintlichen `Goldenen Zwanziger‘ zwischen 1925 und 1929 zum Leben. Im Zentrum des politischen Geschehens steht Gustav Stresemann, 1923 kurzzeitiger Reichskanzler, danach bis zu seinem Tod Außenminister.
Hamburger Abendblatt
Die ‚Goldenen 20er Jahre‘. Das Axensprung Theater lässt diese Zeit lebendig werden, mit fiktiven und historischen Persönlichkeiten. Das Stück ist rasant, packend und unterhaltsam. So macht Geschichte richtig Spaß.
NDR 90. 3 Kulturjournal
Nach ‚Gier‘ und ‚Vulkan‘ hat die freie Gruppe mit ‚Ruin‘ ihre Weimar-Trilogie abgeschlossen. Die von Markus Voigt komponierten Lieder und Toncollagen bereichern das von Erik Schäffler inszenierte Schauspiel. Das von der Landeszentrale für politische Bildung finanzierte Projekt bietet mit der Beschreibung der Jahre bis 1933 viel mehr als theatralen Geschichtsunterricht.
Hamburger Abendblatt
Spannend ist das Schauspiel. Man darf es ruhig in das Genre Drama einordnen. Manchmal springt Kabarett hinein, bittere Satire. Das fünfköpfige Ensemble spielt dicht und intensiv im ständigen Rollenwechsel einen rasanten Spiegel seiner Zeit. Gut, dass auch so viele junge Leute im vollbesetzten Theatersaal waren. Heftiger Applaus und teilweise stehende Ovationen.
Wolfenbütteler Zeitung
Hoffnung, Lebenslust, Wut und Verzweiflung wechseln sich ab in diesen Jahren der Weltwirtschaftskrise, in denen die NSDAP von der Mini-Splitterparte zweitstärksten politischen Kraft im Lande aufsteigt und mit ihren SA-Schlägertrupps die Straßen unsicher macht. Alle fünf Schauspielerinnen und Schauspieler verkörpern in bewährter Axensprung-Manier in fliegendem Wechsel mehrere, ganz unterschiedliche Rollen. Das Ensemble hat erneut eine Episode Geschichte lebendig gemacht, unter Berücksichtigung heutiger Entwicklungen wohl die wichtigste aus der jüngeren deutschen Geschichte.
Theatermagazin GODOT
Von Anfang an ist die Atmosphäre dieser Zeit im Publikum regelrecht spürbar. Durch fiktive Charaktere gelingt es dem Axensprung Theater einmal mehr, Geschichte spannend und fühlbar auf die Bühne zu bringen. Gespräche mit Zeitzeugen, viel Recherche und die Mitarbeit eines Historikers bilden die Grundlage für das selbstverfasste Bühnenstück. Zerbrochene Freundschaften und Familien, Zukunftsangst neben Hoffnung. Das Axensprung Theater schafft es mit wenigen Mitteln diese ‚Stunde Null‘ authentisch wiederzubeleben.
Hamburg 90,3
Das Axensprung Theater hat es wieder einmal verstanden, im Eintauchen in die Innereien einer Hamburger Familie die Geschichte lebendig werden zu lassen. Die Beziehungen dieser fünf Menschen bilden ein Konzentrat der Konfliktlinien zwischen den einzelnen Personen und den Bevölkerungsgruppen, für die sie stehen. Da in den gut eineinhalb Stunden Played History die fünf Schauspieler:innen des Ensembles in schnellem Kostümwechsel auch in alle anderen Rollen wie Beamte, Hausmeister, Herrscher, Politiker, Militärs und Journalisten springen, wird der Blick immer wieder heraus- und hereingezoomt. Sowohl die internationale Politik, die Entwicklungen in Berlin wie die in Hamburg werden schlaglichtartig beleuchtet. Der langanhaltende Applaus des Publikums im Museum für Hamburgische Geschichte mit Standing Ovations am Schluss zeugte nicht nur von Anerkennung, sondern auch von Dankbarkeit für die umfassende Recherche, die kluge Textfassung und die schauspielerische und musikalische Wandlungsfähigkeit des perfekt eingespielten Ensembles.
Hamburg Theater
Es ist das Theaterstück des Jahres – oder besser, zum Jahr 2025: eine Erinnerung an das Ende der Nazi Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. Der Abend vom Axensprung Theater könnte kaum weiter weg sein von einer trockenen Geschichtslektion. 100 Minuten in einer Hamburger Familie, die es so oder ähnlich vielfach gab. Von einem Neubeginn, einer ‚Stunde Null‘ zu sprechen, greift zu kurz. Das Stück hingegeben schaut genauer hin: mit großartigen Darsteller:innen und passgenauer Musik in Erik Schäfflers Inszenierung.
Hamburger Morgenpost
Mit einer Montage aus zeitgenössischen Texten, Bildern und Musik sowie beeindruckend intensivem Spiel erschaffen die drei Schauspieler und Musiker unter der Regie von Erik Schäffler ein verstörendes Bild des Kriegsgrauens mit Retardwirkung.
Die Rheinpfalz
Sich an Edlef Köppens Roman „Heeresbericht“ von 1930 orientierend und mit Fotos und Bildern angereichert, beispielsweise den irremachenden Zeichnungen von Otto Dix, mit historischen Reden, mit Musik und Ton, ist den drei Akteuren ein wahres Meisterwerk gelungen. Die Inszenierung, so dicht, dass sie unweigerlich fesselt, sie rüttelt auf.
Wetterauer Zeitung
Atmosphärisch zuweilen auf das Äußerste verdichtet, ist “Weltenbrand” das wohl beklemmendste Stück Erinnerungsarbeit zum Ersten Weltkrieg, das Hamburg im Gedenkjahr 2014 zu bieten hat. Der Zivilisationsbruch jener mörderischen Jahre, er wird körperlich spürbar.
taz
Prominente Stimmen
Das Stück verzichtet auf vorgefertigte stereotype Antworten; durch eine differenzierte Ausleuchtung der relevanten Aspekte und interessante Dialoge gibt es vielmehr jedem Zuschauer Anlass, sich kritisch mit dem zumindest in der deutschen Öffentlichkeit aus meiner Sicht nicht hinreichend reflektierten Thema auseinanderzusetzen. Das Stück ist nicht zuletzt durch geschickte Nutzung der szenischen Collagentechnik abwechslungsreich und besticht dennoch durch eine beeindruckende Kohärenz. Zusammen mit einer herausragenden schauspielerischen Leistung hat dies in Brüssel für einen fesselnden und anregenden Theaterabend gesorgt.
Rüdiger Lüdeking, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Belgien
Das Axensprung Theater Hamburg ließ die Anfänge der demokratischen Entwicklung in Deutschland auf der Bühne aufleben. Virtuos schlüpften die fünf Akteur:innen in unterschiedliche historische Rollen und ermöglichten so, verschiedene Perspektiven auszuleuchten. Die kompakte 90-minütigen Inszenierung fokussiert auf die revolutionären Ereignisse zwischen März 1848 und Juli 1849. Für das Theaterstück ist Axensprung tief in das Quellenmaterial eingetaucht und bleibt eng an historischen Zeugnissen. In rasanten Rollenwechseln, mit Liedbeiträgen, Klangcollagen und Bildanimationen wird der Kampf zwischen Volkssouveränität und Gottesgnadentum, zwischen Unterdrückung und Selbstbestimmung, der Kampf um die Einheit der Nation dramatisch verdichtet auf die Bühne gebracht.
Bundesarchiv, FREIHEIT!1848
Volles Pfund. Geballte Geschichte ganz nah. Unsere Familien, unsere Väter, unsere Mütter, ganz nah. Unsere Scham, unser Erschrecken, unsere Trägheit heute! Ein Aufrütteln. Muss immer und immer wieder sein! Vielen Dank.
Sarah Lange und Bernd Fitschen, Mahnmal St. Nikolai Hamburg, STUNDE NULL?
‘Quellen zum Sprechen bringen‘ ist eine hohe Kunst, die Axensprung so sehr gut beherrscht. Weiter so!
Christian Riede, Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde, FREIHEIT! 1848
Geschichte interessant, kurzweilig und nachhaltig aufbereitet. Sensationell! Das sollte eine Pflichtveranstaltung für Schulen werden.
Friedrike Hesselmann, Tschaikowsky-Saal Hamburg, RUIN
Die Stücke von euch sind das beste politische Theater, das ich je gesehen habe.
Rüdiger Lüdeking, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Belgien
War sehr beeindruckt. Thema PTBS sehr realistisch dargestellt. Habe im Laufe des Stückes auch für meine berufliche Verantwortung noch Anregungen für Verbesserungen mitgenommen. Machen Sie weiter!
Offizier, Invictus Games 2023, Düsseldorf, KAMPFEINSATZ
Ein Abend, der im Gedächtnis bleiben wird! Wir sind tief beeindruckt von der packenden Inszenierung. Sie haben ein wichtiges Thema der deutschen Geschichte mit klaren Bildern präsentiert, die Wirrnisse der Zeitenwende mutig auf die Bühne gebracht!“
Heidrun Pfeiffer, Karl-Heinz Lorenz, Museum für Hamburgische Geschichte, REVOLUTION!?
Ein so phantastischer Abend. So interessant. Und es ist immer wieder so wichtig, an diese Zeiten zu erinnern – sie zu durchleuchten.
Dagmar Berghoff, Museum für Hamburgische Geschichte, GIER
Gästebucheinträge
Samstag, spontan. Das Mahnmal der Zerstörung und Stunde Null beeindruckte mich draußen – euer Stück mich drinnen.
Sabine, Mahnmal St. Nikolai Hamburg, STUNDE NULL?
Bleibt dran! Empört euch und uns! Engagieren wir uns – auch mit eurer Hilfe!
Mahnmal St. Nikolai Hamburg, STUNDE NULL?
Wie gut, dass ich bisher alle Stücke gesehen habe… Und eines ist besser als das andere!
Annette, Mahnmal St. Nikolai Hamburg, STUNDE NULL?
Ich sage nur Danke. Jeder geschichtsvergessene sollte eure Schauspiele angucken, um etwas für die Zukunft und Gegenwart zu lernen.
Sigrid Rave, Mahnmal St. Nikolai Hamburg, STUNDE NULL?
Begeisternd, mitreißend und emotional. Wäre mein Geschichtsunterricht so gewesen, dann wäre ich heute Historiker.
Zuschauer(in), Museum für Hamburgische Geschichte, REVOLUTION!?
Ein Anmutung von tatsächlicher Zeitzeugenschaft – toll!
Sabine, Bundesarchiv Koblenz, REVOLUTION!?
Ein beeindruckendes Stück, welches zeigt, dass Krieg niemals gerechtfertigt werden kann, oder einen Sinn besitzt.
Barbara Schiller, Club Gretchen Berlin, WELTENBRAND
Vielen Dank für die Möglichkeit, den Schülerinnen dieses Ebene des Geschichtserlebnisses aufzuzeigen. Uns als Lehrer eröffnen Sie dadurch eine bessere emotionale Tragweite für die Geschehnisse.
Lehrer, St. Marien Kirche Gera, WELTENBRAND
Vielen Dank für dieses grandiose Theaterstück und das Auffrischen des Geschichtsunterrichts.
Francoise Lamand, Deutsche Botschaft Brüssel, REVOLUTION!?
Geschichte erfassbar! Ein sehr anregendes, unterhaltsames Stück ohne Belehrung, sondern zum Lernen.
Zuschauer(in), Deutsche Botschaft Brüssel, REVOLUTION!?